Finanzierung von Herpes Zoster Impfung

In einer Pressemitteilung vom 07. März 2019 veröffentlichte der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) sein Votum zur Erstattung des rekombinanten Totimpfstoffs zur Herpes Zoster Impfung.

 

Er stimmt für die verpflichtende vollständige Kostenübernahme und hat das entsprechende Votum an das Bundesgesundheitsministerium zur Genehmigung und der Anpassung der Schutzimpfungsrichtlinie weitergeleitet.

Erst wenn die geänderte Schutzimpfungsrichtlinie im Bundesanzeiger veröffenlicht sein wird, ist eine Erstattung entsprechend STIKO Empfehlung für alle gesetzlichen Krankenkassen verpflichtend.

Die Impfung gegen Herpes Zoster (Gürtelrose) - mit einem seit Mai letzten Jahres in Deutschland zur Verfügung stehenden adjuvantierten subunit-Totimpfstoff - wird zukünftig für alle Personen ab einem Alter von 60 Jahren sowie für Personen mit einer gesundheitlichen Gefährdung ab einem Alter von 50 Jahren Pflichtleistung aller gesetzlichen Krankenkassen. Der Gemeinsame Bundesauschuss (GBA) hat am Donnerstag 07. März 2019 in Berlin beschlossen, die Schutz-Impfungs-Richtlinie (SI-RL) an die entsprechende Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) anzupassen.